
Die junge Sopranistin Miriam Fußeder wurde in München geboren und wuchs in Freising auf. Ihre musikalische Ausbildung begann in der Jungen Domkantorei Freising unter Kirchenmusikerin Angelika Sutor, wo sie früh erste solistische Erfahrungen sammelte. Später erhielt sie Gesangsunterricht bei Veronika Sammer und Tanja Elbert.
Seit 2021 studiert sie Gesang an der Hochschule für Musik Nürnberg in den Klassen von KS Prof. Brigitte Geller und Prof. Marcelo Amaral (Liedgestaltung). Während ihres Studiums an der Hochschule übernahm sie Partien wie das "Gretchen" aus Albert Lortzings "Der Wildschütz" und den "Ersten Knaben" aus Mozarts "Die Zauberflöte".
Im Rahmen des Erasmus Stipendienprogramms studierte Miriam außerdem für ein Semester am Conservatorio Santa Cecilia in Rom in den Klassen von Amelia Felle und Barbara Ferrara. Prägend für ihre musikalische Entwicklung waren zudem Meisterkurse u. a. bei KS Brigitte Fassbaender, Prof. Werner Güra und Jan Kobow.
Ein besonderer Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit liegt im Konzert- und Liedfach. Miriam Fußeder war Semifinalistin des Internationalen Schubert-Wettbewerbs 2023 und tritt regelmäßig in Liederabenden auf – unter anderem im Duo mit dem Pianisten Otto Itgenshorst. Ihr Debüt mit dem renommierten Liedpianisten Daniel Heide bei der großen Schubertiade auf Schloss Seehaus markierte einen wichtigen Meilenstein.
Auch international ist die junge Sopranistin gefragt: In Rom konzertierte sie als Solistin u. a. im Casa di Goethe, im Sala della Promoteca in Campidoglio, sowie im Sala Accademica, in Kooperation mit der deutsch-italienischen Botschaft. Anfang 2026 wird sie in weiterer Zusammenarbeit ihr Konzertdebüt in Brüssel geben. Neben dem Lied ist sie auch im Konzertfach vielseitig aktiv. So war sie als Solistin u. a. in Mozarts c-Moll Messe und Bachs Johannes-Passion mit dem Domorchester Freising, sowie in zahlreichen weiteren Kantaten und Messen zu hören. Ihre Liebe zur Alten Musik prägt hier ebenso ihr Repertoire.
Ergänzend zu ihrer solistischen Tätigkeit widmet sich Miriam Fußeder mit Leidenschaft dem Ensemblegesang. Sie war viele Jahre Mitglied des vielfach ausgezeichneten Vokalensembles Chiave, sowie des Bayerischen Landesjugendchores, und arbeitet bis heute regelmäßig mit professionellen Vokalensembles wie dem Münchner Vokalzirkel zusammen. Verschiedenste Auftritte führten sie z.B. bereits in die Allerheiligen Hofkirche und das Bergson Kunstkraftwerk, sowie die Isarphilharmonie München, wo sie etwa als Solistin in Händels „Israel in Egypt“ mit dem Barockorchester La Banda zu hören war.
Im Rahmen der Opernfestspiele 2025 der Bayerischen Staatsoper wirkte sie als Chormitglied in der Produktion „Dido und Aeneas“ mit. 2026 erwartet die Sopranistin außerdem eine Zusammenarbeit mit der Schola des Rundfunkchores Berlin. Miriam Fußeder ist Preisträgerin des Förderpreises des LIONS-Clubs in der Kategorie Gesang und wird vom Kulturbüro Polliphon gefördert.